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Wo man die französischen Wurzeln des Saarlandes heute noch sieht

Wo man die französischen Wurzeln des Saarlandes heute noch sieht? Natürlich im Wappen des Saarlandes, das durch den § 1 des Gesetzes Nr. 509 über das Wappen des Saarlandes vom 9. Juli 1956, dass seit dem 1. Januar 1957 unverändert in Kraft ist und seine Gültigkeit entfaltet.

Demnach ist das Wappen des Bundeslandes Saarland wie folgt blasoniert: „Das Landeswappen hat die Form eines gevierten Halbrundschildes.
Es zeigt:
rechts oben: einen goldgekrönten und rotgezungten silbernen Löwen im blauen Feld, bestreut mit silbernen Kreuzen;
links oben: ein rotes geschliffenes Kreuz im silbernen Feld;
rechts unten: drei einen roten Balken belegende, gestümmelte silberne Adler im goldenen Feld;
links unten: einen rotgekrönten, rotbewehrten und rotgezungten goldenen Löwen im schwarzen Feld.“

Nun ist die Blasonierung das eine, die Bedeutungserklärung das andere Element, dass zur Kennzeichnung eines Wappens gehört. Schauen wir uns also auch die Bedeutungselemente der Aufteilungen und gemeinen Wappenfiguren etwas genauer an.

Ohne Frankreichbezug

1. links oben: ein rotes geschliffenes Kreuz im silbernen Feld
Das rote, geschliffene Kreuz von Kurtrier also dem Kurfürstentum Trier.

2. links unten: einen rotgekrönten, rotbewehrten und rotgezungten goldenen Löwen im schwarzen Feld.

Der Löwe ist nicht identisch mit dem der Grafen/Fürsten von Nassau-Saarbrücken, sondern steht als Pfälzer Löwe für das ehemalige Herzogtum Pfalz-Zweibrücken (mit Schwerpunkten auf den Nebenlinien Pfalz-Sulzbach und Pfalz-Birkenfeld).

 

Mit Frankreichbezug

3. rechts oben: einen goldgekrönten und rotgezungten silbernen Löwen im blauen Feld

Der silberne Löwe stammt aus dem Wappen des Grafen von Saarbrücken und die silbernen Kreuze stehen für die Grafen von Saarbrücken-Commercy.

1274 erbten die Grafen von Commercy (Lothringen) durch Heirat die Grafschaft Saarbrücken, was zu dem Doppelnamen Saarbrücken-Commercy führte. Hiermit hätten wir den ersten Frankreichbezug.

Auch dieser Löwe ist nicht identisch mit dem der Grafen/Fürsten von Nassau-Saarbrücken.

4. rechts unten: drei einen roten Balken belegende, gestümmelte silberne Adler im goldenen Feld

Bei den Adlern handelt es genau genommen um drei Alérions, in Deutschland auch als gestümmelte Adler bezeichnet, aus dem Wappen des Herzogtums Lothringen (auch Lotharii Regnum).
Das Saarland gehörte zum karolingische Lotharingien seit 855, seit 959 zu dem Herzogtum Oberlothringen.

Von vier Wappenbereichen weisen also zwei deutliche französische Bezüge auf.

 

Wappen von Berviller-en-Moselle

Blasonierung

Auf ungeteiltem, roten Schild die gemeinen Figuren t-förmig angeordnet wie folgt
- oben sich gegenüberstehend zwei silberne Rosen
- mittig, zentriert ein goldener Spaten
- mittig, zentriert ein silberner, fünfzackiger Stern.

Rosen und Stern stehen für das Adelsgeschlecht der d'Ahr, der goldene Spaten für St. Fiacre (lat. Fiacrius, dt. Fiacrius von Meaux), den Patron der Pfarrei.

 

 

01.10.2012 - Gebrauchswappen für den Rodena Theologisch-Historischen Verein

Blasonierung

Das Wappen unten rechts begrenzt durch Sonnenkranz in Blau.

Schild: Viergeteilt auf Silber.
Unten Rechts in Silber auf Rot Sonne und Wolken nach Außen.
Unten Links in Silber auf Rot zwei Rosen, die Äußere größer als die Innere.
Oben Rechts in Silber auf Blau ein Tatzenkreuz.
Oben Links auf Blau getrennt durch zwei Wellenlinien obig rechts drei silberne Ähren und unten links eine Manticora.

 

Das Kreuz spiegelt in seiner Form das Crux australis wieder. Die drei Ähren erinnern an die Zeit, als die Rodener Bauern ihr Getreide über Saar ablieferten und die Mühlen am Ellbach sowie an der Bist versorgten. Die Manticora symbolisiert die Zusammenarbeit mit dem AW. Sonne und Wolken repräsentieren die Stadt Saarlouis, die beiden Rosen stehen für die beiden Marias: Maria Himmelfahrt und Maria Heimsuchung.

 

22.01.2012 - Wappen für das Rodena.de ePaper allgmein und für die Redaktion im Speziellen

 

Blasonierung

Das Wappen unten rechts begrenzt durch Sonnenkranz in Blau.

Schild: Viergeteilt auf Silber.
Unten Rechts in Silber auf Rot Sonne und Wolken nach Außen.
Unten Links in Silber auf Rot zwei Rosen, die Äußere größer als die Innere.
Oben Rechts in Silber auf Blau ein Tatzenkreuz.
Oben Links auf Blau getrennt durch zwei Wellenlinien obig rechts drei silberne Ähren und unten links eine Manticora.

Helmdecke: Silber-Blau wechselnd.
Helmwulst: von Silber nach Blau.
Helmzier: In Silber, unbewehrt und ungezungt eine Eule auf blauen Flammen.

 

 

 

Neues Logo des Heraldik Stammtisches. Grundlegende Designüberlegungen waren einmal die Nähe zu Saarlouis und zum anderen die Nähe zum rodena.de ePaper zu verdeutlichen. Als Gemeine Figur fand der Gryphon Verwendung.

 

 

Wappenstiftung an die CV Afrikahilfe Teil 1: für die ersten 33 Jahre an Prälat und Ehrendomherr Edmund Dillinger. Gehalten in den vatikanischen Farben, ergänzt um die Farben der Rheno-Baltia. Schildhalter Böcke aus Kamerun, im silbernen Schild auf grün erhaben, rechts das Kreuz, links die Heilige Schrift, unten rechts der silberne Elefantenkopf, unten links in Silber der Löwenkopf. Letztere beiden Köpfe auf die anderen beiden afrikanischen Hilfsgebieten.

 


Willamus de Dorswilwre (Eric Kien): Bauanleitung eines Kampfschildes, denn genau darauf gehören Wappen eigentlich.

 


 

Dillinger Hüttenwappen
 

Geschichtlicher Hintergrund: "Im Jahr 1685 erteilte Ludwig XIV. dem Marquis Charles Henri de Lénoncourt die Genehmigung eine Eisenhütte mit Schmelzofen vor den Toren der Festung Saarlouis zu errichten. Damals ahnte wohl niemand, dass daraus über 300 Jahre später ein Hüttenwerk mit einer Jahresproduktion von m...

mehr
08.09.2009

 


 

RODĒNA in Kooperation mit der OWR SaarLorLux
 

Ein wenig Arbeit war es schon, aber mit Wirkung 04.09.2009 pflegt RODĒNA seine eigene Wappenrolle, die als Teil der Offenen Wappenrolle SaarLorLux anerkannt ist. Durch Sicherstellung der Überprüfung von neuen Wappen auf heraldische Korrektheit sowie Einzigartigkeit sowie die Kooperationsgespräche der letzten Wochen war dieser Erfolg möglich.

Die Wappenrolle wird vom RODĒNA Heraldik-Stammtisch Roden gepflegt werden. Für den Stadtteil Roden wurden bislang zwei Wappen überprüft und Wappenbriefe ausgestellt.

Gemäß den Vorgaben des RODĒNA Qualitätsmanagment-Kataloges müssen sich die verantwortlichen Mitglieder des Stammtisches regelmäßig weiterbilden und sind dazu angehalten mit anderen Wappenrolle (Wpf WR, Herold...) Kontakte aufzunehmen, um vorallem die Überprüfung bzgl. Einzigartigkeit sicher zu stellen.

 
04.09.2009

 

 

 

   
     
     
Hinweis:  
Bildmaterial aus der Zeit des 3. Reiches: Wir versicheren, dass die von uns angebotenen zeitgeschichtlichen Photographien und Texte aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens angeboten werden, gem. Paragraph 86 und 86a StGB.
     
     
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